Nach sehr aufregenden drei Wochen bin ich wieder in meinem Heimatland angekommen. Jetzt steht erst einmal Ausruhen auf dem Programm, um all die Eindrücke und Erlebnisse zu verarbeiten. Diese Reise wird mir aufgrund der traurigen Ereignisse in Japan wohl besonders in Erinnerung bleiben, wobei ich ein zweifelhaftes “Händchen” für Reisen in von Naturkatastrophen betroffenen Ländern habe.
Trotzdem freut es mich, dass ihr meinen Blog so zahlreich besucht habt und hoffe euch auf meinem nächsten Reiseblog wieder begrüßen zu dürfen
Falls irgendjemand auch eine Reise nach Asien plant, freue ich mich natürlich immer mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Anbei wie immer noch ein paar Bilder. Diesmal aus Seoul und dem dortigen War Memorial.
Vielen Dank fürs Lesen und cya soon !
greetz Felix
Nach kurzer Funkstille, melde ich mich wieder zurück. Derzeit befinde ich mich in Cheonan, ca. 150km südlich von Seoul. Werde hier fürstlich verpflegt und die Zeit bis zu meiner Rückkehr verfliegt viel zu schnell.
Die letzten Tage standen viele koreanische Köstlichkeiten auf dem Programm, auch sehr lebendige
Morgen werde ich wohl wieder nach Seoul fahren und die Großstadt ein letztes mal unsicher machen !
…of Korea.
Nachdem ich eine relativ stressige Anreise hatte und ich mich spontan entschlossen hatte nicht in Busan zu bleiben, ging es mit dem 300km/h KLX direkt weiter nach Seoul. Dort angekommen war ich erst einmal ein wenig verloren, aber konnte dank einheimischer Hilfe eine passende Unterkunft finden
Am zweiten Tag ging es dann direkt mit Sightseeing los. Also habe ich alle wichtigen koreanischen Paläste abgeklappert. Sieht man ganz gut in den Bildern
Nachdem sich hier sehr viele “Japan Flüchtlinge” befinden, ist die Stimmung leider immer noch nicht besonders heiter, aber definitiv ein Fortschritt verglichen zu Japan
Ob es die richtige Entscheidung ist, sei mal dahingestellt, aber in wenigen Stunden geht meine Fähre nach Korea.
Für die “Wartezeit” zum nächsten Eintrag, hab ich hier einen interessanten Artikel für euch: http://www.wdr.de/themen/panorama/28/erdbeben_japan/110317_interview.jhtml?rubrikenstyle=panorama
An meinem zweiten Tag in Hiroshima stand wieder Sightseeing auf dem Programm ( natürlich immer unterbrochen durch Nachrichten checken).
Begonnen hat der Tag mit Temperaturen um den Gefrierpunkt und Schneefall. An der Kälte hat sich nichts geändert, aber der Schnee ist SonnenSTRAHLEN gewichen. Absolut fesselnd war das Hiroshima Atombomben Museum. Das dort stationierte funktionierende Strahlenmessgerät hat auch keine erhöhten Werte aufgezeichnet…um einige von euch zu beruhigen.
Natürlich durfte die sportliche Herausforderung nicht fehlen. Belohnung war ein wunderschönes Panorama über Hiroshima.
Morgen Früh gehts mit dem Shinkansen nach Fukuoka !
So mein erster kurzer Bericht aus Hiroshima. Erstmal schnell zur allgemeinen Situation: Hier ist alles ruhig! Aber auch verständlich: Wir sind gut 1000km von Fukushima entfernt. Gerade eben gab es nochmal ein Nachbeben der Stärke 6 in Yokohama, hier hat man es minimal spüren können. Aber absolut kein Grund zur Sorge!
Um mal wieder zu den Medien konträre Bilder zu zeigen: Eindrücke von meiner Fahrt zur Insel Miyajima heute.
Nachdem sich die Lage in Fukushima leider noch nicht beruhigt hat, werde ich wohl früher als geplant weiter in den Westen fahren. Eigentlich wollte ich mir morgen noch Nara und Osaka anschauen, aber das kann ich hoffentlich in einigen Tagen nachholen, vorrausgesetzt die Reaktoren sind unter Kontrolle.
Falls das nicht der Fall ist, will ich auch kein größeres Risiko eingehen und würde eine Abreise u.U. über Korea in Erwägung ziehen. Aber soweit sind wir dann ja doch noch nicht
Da ich heute einige Stunden in einem Onsen ( einem japanischem Badehaus) verbracht habe und es dort sehr naturbelassen (aber natürlich Geschlechter getrennt) zugeht, gibt es heute nur wenige Bilder. Der Mini-Tintenfisch war übrigens sehr lecker und zu meiner Überraschung befand sich in seinem kugelförmigen Haupt ein gekochtes Vogelei O_o
… man weiß es nicht. Wie die meisten von euch ja selbst aus den Medien erfahren haben, ist in Fukushima derzeit ordentlich was geboten.
Ich befinde mich immer noch in Kyoto und hier ist alles absolut ruhig. Business as usual ist angesagt und hier lässt sich auch niemand etwas anmerken. Heute sind die Touristenmassen bei sonnigen 20°C wie immer durch die Straßen gezogen und auf den Bildern gibt es auch nichts zu sehen was entweder an den Tsunami oder auf eine evtl. bevorstehende atomare Katastrophe hinweisen würde.
Bisher halte ich es für mich noch nicht notwendig das Land zu verlassen, wie viele andere Touristen das bereits getan haben. Derzeit trennen mich gut 600km von den betroffenen Reaktoren. Aber die Weiterreise in den Westen, z.B. Hiroshima werde ich wohl zur Sicherheit ein wenig früher antreten.
Natürlich gibt es wie immer noch ein paar Bilder. Diesmal alle aus Kyoto, unter anderem ist der goldene und der silberne Pavillon zu sehen und wie immer viele weitere Tempel und Schreine, die ich aus Zeitgründen jetzt aber nicht alle nennen möchte
Nachdem das Erdbeben und die Tsunamiberichte auch durch die deutschen Medien geistern, hier nochmal ein Lebenszeichen von mir. Flo hat ja schon meine Facebooknachricht in den Comments gepostet, danke an dieser Stelle
Bin momentan in Kyoto und ein Stück weg von jeglicher Küste. Das Erdbeben selber war hier zwar auch zu spüren, wobei ich es nicht wirklich als Erdbeben interpretiert habe, sondern eher als kleine Wegfindungsstörung meinerseits
Jetzt hoffe ich bloss, dass alle Atomreaktoren einigermaßen am Boden bleiben. Eine Reise in den Norden Japans kommt jetzt erst recht nicht in Frage, aber das hatte ich eigentlich auch nicht geplant.
Hier noch ein kleines Beweisfoto, dass wirklich alles in Ordnung ist. ( Beim Sake trinken mit Haruki in Kyoto)
Das waren mal wieder zwei ereignisreiche Tage in Japan. Diesmal stand Kanazawa auf dem Programm. Dort hab ich einen ehemaligen Schulkameraden aus Regensburg getroffen. Es war natürlich perfekt einen japanisch sprechenden lokalen Guide dabei zu haben, der sich vor allem auf dem kulinarischen Sektor hervorragend auskennt. Das hat dazu geführt, dass es sehr sehr viel und hervorragendes Essen gab, wie man auf den Bildern hoffentlich erkennen kann. Die Heimreise werde ich wohl in Kugelform antreten
Als nächstes steht morgen Kyoto auf dem Programm!

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